Django 3000

Django 3000 Videos

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Heidi

- Zeit fia ois

- Django, Django

Online & Live

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Biografie

Biografie

DJANGO 3000 - I bleib mei Lebm lang frei

Django reitet wieder. Durch die bayerische Puszta. Doch er reitet nicht allein. Vier Djangos, vier musikalische Brüder im Geiste haben sich unter dem Motto „Mia san mia, mia san Gitanos“ zusammengetan, um die weiß-blaue Steppe und schnellstmöglich auch den Rest der Welt mit nie gehörtem bayerischem Gypsy-Pop zu erobern. Mit Django-mäßiger Zigeunermusik, wild, frei, ungebändigt, wie die Mähne seines treuen Gauls.

Django 3000 nennen sich die musikalischen Streuner und nicht nur Bayern 3-Kultmoderator Matuschke zählt sie bereits zu seinen Lieblingen. Massenweise Youtube-Klicks täglich sprechen eine deutliche Sprache: Django 3000 stürmen die bayerische Musikszene im Galopp, auf „wuide Rössa“ und mit „Südwind“ in den Beinen, „de Hor im Wind und an Fuaß am Gas“.

„Heidi“ heißt die Heldin ihrer ersten Single, ein glutäugiges, lebenshungriges, bayerisches Zigeuner-Deandl, von der man nur so viel weiß: „Summa is, wenn’d Heidi kimmt und de Leit zum Danzn bringt“. Und wenn Django 3000 dazu ihren mitreißenden Sound in der Desperado-Disco spielen, dann tanzen die Heidi und alle anderen Strizzis und Zigeuner garantiert noch durch die Nacht, wenn das Lagerfeuer längst ausgegangen ist.

Elf ansteckende Songs haben Django 3000 auf ihrer Debut-CD zusammengetragen, gespielt auf Gitarren, Geigen, Kontrabass und Schlagzeug. Und man hört in jedem Song: „so weit umananda, san no ned vui ganga“. Mitgebracht von ihren musikalischen Reisen haben sie treibende Balkan-Beats, erdige, gitarrenlastige Rock’n Roll-Songs und lässigen Zigeuner-Swing mit teuflisch-melodischen Geigensoli. Alles getrieben vom energiegeladenen Groove aus Kontrabass und Schlagzeug. Ohne Rücksicht auf Genres und Stile hat es die vier „Wuidn“ aus Berufung immer weiter in unbekannte Gefilde getrieben. „Wer woaß, wosd ois vasamst, wennst steh bleibst und grod dramst!“

Man muss sich die vier Djangos ein bisserl vorstellen wie eine Mischung aus dem Tierpark-Toni und dem jungen, dem ganz jungen Monaco Franze: musikalische Stenze, chronisch abenteuerlustig durchs Leben strawanzend, ein Spatzl hier, ein Spatzl da. Unstet, nicht ganz ungefährlich, garantiert verrückt, aber verteufelt charmant. Und vor allem: unparfümiert wie eine Gitanes ohne Filter.

Ihre Band haben die Musikanten-Strizzis natürlich nach Gypsy-Legende Django Reinhardt benannt, aber auch nach Django, dem einsamen Rächer, und nicht zuletzt nach dem Jahr 3000. Denn er soll auf jeden Fall zukunftsweisend sein, der ebenso urige wie lässige Bavarian Gypsy-Sound, der Disco-Csardas, der Freistaat-Flamenco von Django 3000, den bisher nur kennt, wer schon einmal mit den vier Djangos am Lagerfeuer Maiskolben geröstet und danach die Glut ausgetreten hat – natürlich barfuß.

Tschavos, Burschen, sind sie alle miteinander, die in der Csarda, dem Wirtshaus, zum Tanz, dem Csardas, aufgeigen und den Tschajas, den Deandln, hinterherpfeifen.

Florian R. Starflinger, der Stehgeiger des Wahnsinns. Er ist nach eigenen Angaben, Genaues weiß man natürlich nicht, weltweit einziger real existierender Besitzer einer Violine des italienischen Geigenbaumeisters Pietro Galozzo aus dem 18. Jahrhundert sowie Yehudi-Menuhin-Preisträger.

Sänger und Gitarrist Kamil Müller, ein gefälschter Bayer, der mit 17 als Au-pair aus der Slowakei kam und von seinen Gasteltern sofort verstoßen wurde. Er blieb trotzdem und sprach bereits nach vier Monaten so perfekt Bairisch (aber niemals Hochdeutsch!), dass er heute lässig als der Einheimischste unter den Einheimischen durchgeht.

Dazu kommt der Kontrabass-Don-Giovanni Michael Fenzl, dessen fetter, tiefgelegter Sound der Band die Fülle gibt. Er ist in Strizzi-Kreisen als der „Mann mit der Frisur“ bekannt, weil er daherkommt wie ein zigeunerischer Leningrad Cowboy.

Und dann schließlich Rhythmuszigeuner „Luftmentsch“ Jan-Phillip Wiesmann, Schwabe, Drummer, Percussionist und vermutlicher einziger Zigeuner weltweit, der pingelig genau die Kehrwoche einhält.