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Du bist das Gang und ich das Gäbe.
Der Mast meines Segels.
Gibst meiner Geschichte die wörtliche Rede.


Daniel Bertram Songs bestehen zuhauf aus solchen Sätzen. Metaphern und Allegorien werden aneinandergereiht wie bei einem Daumenkino. Jeder Vers ist eine Seite und ohne das sich der Hörer einmischt, funktioniert es nicht.

Beim Abschlusskonzert des Hamburger Popkurses 2010 fällt Daniel Franz Plasa auf. Der bekannte Produzent ist angetan von den Bildern, die Daniels Texte hervorrufen und sie beschließen noch an diesem Abend zusammen ein Album aufzunehmen. Über zwei Jahre hat sich Daniel dafür Zeit genommen und heraus gekommen ist ein ganz neuer soundtechnischer Singer-Songerwriter Pop.

Die Jahre zuvor hat sich Daniel als Autor und Regisseur bereits kreativ austoben können. Zur WM 2006 erregte er als 20-jähriger Filmemacher mit einem Antirassismus-Spot mit den deutschen Nationalspielern für Aufsehen. Seitdem gingen seine Spots um die Welt und liefen in über 71 Ländern.

Was zuerst da war, ob die Leidenschaft für bewegte Bilder und Musik, das kann Daniel selbst gar nicht so genau beantworten. Er hat sich bereits als kleiner Junge irgendwann die Konzertgitarre des Vaters von der Wand geangelt, und asbald auch seine Leidenschaft für Bilder, Geschichten, Beobachtungen entdeckt. Und was sich zuerst so anhört, als stände es sich im Wege, findet bei Daniel zusammen.

Auf seinem Erstlingswerk durchmischen sich diese Leidenschaften in elf Songs. Manche geben einen tiefen Einblick in das Innenleben des Künstlers und manche widmen sich dreckigen, großstädtischen Beobachtungen. In einigen Songs wirft Daniel mit Bildern um sich, dass man erst einmal in deckung gehen muss.

Enstanden ist ein Werk, das sich erst nach mehrmaligen Hören erfassen lässt. So darf man auch den Titel des Albums „Gott in seiner Loge" betrachten. Daniels Texte sind nachdenklich, zynisch, heiter bis wolkig, aber immer kraftvoll.

Die erste Singleauskoppelung des Albums ist „Der Morgen". Ein warmer Sound und Wortregen, der auf die Seele einprasselt und bewegt. Das Lied beschreibt die Zeit nach einer langen Beziehung. Ein leises und stetiges Auseinanderdriften, textlich sowie musikalisch. Hier ist besonders die Stärke des Künstlers zu spüren, Bilder zum Klingen zu bringen.

Bei den Songs kommt auf die Perspektive an, auf wunderbar süffisante weise in „Leichte Beute" deutlich. Mit der Gier, dem „Mehr und Höher" einer Gesellschaft, schent Daniel in diesem Titel hart ins Gesicht zu gehen. Und spaziert doch am Ende als freier Mann heraus. Und das Publikum wird dabei Huckepack genommen.

„POR EL MAR" markiert einen weiteren Höhepunkt in Daniels von musikalischen Höhepunkten nicht gerade armem Album. Eine Up-Tempo-Nummer, die tanzbar ist, ohne deshalb inhaltlich irrelevant zu sein. Schlechte Nachrichten in blinkend-bunter Verpackung - wer greift da nicht neugierig zu.

Singer-Songwriter gibt es wie Nörgler im Winter oder um Daniels Bilder zu benutzen wie „Besoffene auf Parkbänken" - aber krachendes Küchengeschirr, verstörend muffende Bässe, E-Gitarrengejaule und Soundflächen, als entsprängen sie alten starwars-Filmen passen wohl weniger auf die Erwartung, wie man sie bei dem Debütalbum eines neuen deutschen Songwriter hegen würde.

Daniels Debütalbum führt uns ein ganzes Stück tiefer in die vertonte Lebenswelt des 27-jährigen hinein, ohne dass die Allgemeingültigkeit seiner Worte darunter leidet. Es gibt wohl kein Thema dieser Werde was noch nicht in einem Musikalbum angegangen wurde, aber der Bilderregen den Daniels Texte abwerfen, wirkt erfrischend anders. man muss sich nur mitten hinein stellen. Auch arme ausbreiten erlaubt.

 

 

Produktinfo

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Daniel Bertram - Die Welt lag uns zu Füßen
VÖ:09.05.2014| 7 days music entertainment AG

„Du bist das Gang und ich das Gäbe. Der Mast meines Segels. Gibst meiner Geschichte die wörtliche Rede."

Daniel Bertrams Leidenschaft ist die Sprache. Methaphern und Allegorien werden aneinandergereiht wie bei einem Daumenkino. Jeder Vers eine Seite, und ohne dass sich der Hörer einmischt, funktioniert es nicht.

2010 absolvierte er den Kontaktstudiengang Popularmusik an der Hochschule für Musik in Hamburg. 2011 gewann er mit seinem Song „Unser Himmel atmet" den vom NDR Fernsehen und dem Radiosender N-JOY ausgerufene Wettbewerb „Song des Nordes", für den insgesamt 304 Titel eingereicht wurden. Die Jury bestehend aus Peter Urban, Frank Ramond, Oceana und Franz Plasa, begründete ihre Entscheidung mit den Worten, der Song habe einen ungewöhnlich intensiven Text und gleichzeitig etwas Einladenes Positives, Lässiges". Er vermittle das norddeutsche Lebensgefühl und sei „norddeutsch modern frisch".

Die Single „Die Welt lag uns zu Füßen", die wie das komplette im Spätsommer 2014 erscheinende Album nun in Zusammenarbeit mit Franz Plasa entstanden ist und in den HOME-Studios aufgenommen wurde, überzeugt wiederum sofort mit einem intensiven Text. Der Song handelt vom Leben im Augenblick, von vielleicht verpassten Chancen, während man dabei war, andere Pläne zu schmieden.

Daniels zweite Leidenschaft sind die bewegten Bilder, die er bereits als Autor und Regisseur zur Fussball-WM 2006 kreativ austoben konnte. als 20jährigen Filmemmacher beauftragte ihn seine Heimatstadt Hannover mit einem Antirassismus Spot im Rahmen einer Kampagne für Toleranz zur WM in Deutschland. Hauptdarsteller: Per Mertesacker und Gerald Asamoah. Der Spot wurde in 71 Länderen ausgestrahlt und die Tagesthemen berichteten darüber mit den Worten: „Grandioser Spot - Weltklasse - in der Einfachheit liegt die Grösse" -

www.sehwerft.de Daniel studiert Mediendesign an der Hochschule Hannover und veröffentlicht seit 2010 als Autor, Regisseur und Produzent Social-Spots und Werbeclips unter dem Namen Sehwerftfilm. Momentan arbeitet er an dem Projekt „Tauchgang", einem Langspielfilm, der die Geschichte eines gehörlosen Mädchens erzählt.

Daniels Leidenschaften für Bilder, Geschichten und Beobachtungen durchmischen sich auf seinem Debütalbum in 11 Songs. Singer-Songwriter gibt es natürlich wie Nörgler im Winter oder, um Daniels Bilder zu benutzen, „ wie Besoffene auf Parkbänken". Aber Klänge wie krachendes Küchengeschirr, verstörend muffige Bässe, E-Gitarrengejaule und Soundflächen als entsprächen sie alten Star Wars Filmen erwartet man auf dem Debütalbum eines neuen deutschen Songwriters eher weniger. Nicht nur hier ist Daniel Bertram anders. Seine Songs führen uns tief in die vertonte Lebenswelt eines 27jährigen hinein, ohne dass die Allgemeingültigkeit seiner Worte darunter leidet. Der Bilderregen seiner Texte wirkt erfrischend, man muss sich nur mitten hinein stellen und die Arme ausbreiten.

www.daniel-bertram.de